REVIEWS (RECORDS)

YACØPSÆ – „1ST DEMO“ TAPE

YACØPSÆ - ''Demo'' TAPE (HP-Version)    YACØPSÆ - ''Review aus dem FEINDBILD # 2, 1991''

(FAXE (PARKBANKTERROR)/ FEINDBILD, 1991)

YACØPSÆ/ NOISESLAUGHTER – Split TAPE

NOISESLAUGHTER + YACØPSÆ - Split Demo TAPE (HP-Version)    YACØPSÆ - ''Review aus dem SUPERFLUOUS # 1, 1992''

(PÄT/ SUPERFLUOUS, 1992)

YACØPSÆ – „EINSTWEILIGE VERNICHTUNG“ CD

YACØPSÆ - ''Einstweilige Vernichtung'' CD (Germany, 2001)

Someone once described me as a person who has „a million ways of saying brutal“, which may be true, but I would have to use them all to effectively describe the fierceness of this album. Most bands that play unrelenting „million-mile-an-hour“ Fastcore sound like they are chaos incarnate-like they are about to reach escape velocity and go flying out of control. YACØPSÆ are just the opposite. In spite of the fact they are one of the fastest bands I have ever heard, their turbo-charged Thrash is a model of precision and accuracy. Whereas most Fastcore has an impact like a clusterbomb, YACØPSÆ are more like a laser guided weapon used for surgical strikes.
You could safely say they are tighter than the skin around Joan Rivers eyes following a facelift. Every one of the 37 songbursts on this album is like a kick in the groin – short and violent, but apt to leave a lasting impression. If you thought the evolution of Power Violence was inevitably leading towards Mathcore or Screamo, then think again, sucka, because YACØPSÆ is currently the zenith of the species. I am not exaggerating one iota when I say this album will go down as one of the greatest releases on SLAP A HAM ever. People will be talking about this album in the same breathe as NO COMMENT’s „Downsided„, LACK OF INTEREST’s „Trapped inside“ or the CROSSED OUT 7″. The only flaw on the entire release is the gore pictures inside the CD. When are bands going to learn that regardless of the message they are trying to send gore art only detracts?

(JEB BRANIN/ IN MUSIC WE TRUST, 2001)

Die Hamburger YACØPSÆ ballern sich in ihrem zweiten Album durch satte 37 geniale Megaspeed-Ultra-Power-Violence-Kreisch-Alles-Nieder-Hardcore Songs – und das ganze in 20:31 Minuten – wobei’s der längste Track auf 57 Sekunden bringt. Doch nicht nur der Sound schlägt jedem die Fresse ein, auch inhaltlich kriegt jeder Arsch dieser Erde etwas ab: Mal wird gegen verklemmte Internetheinis („Internetejakulator„) und Strassenprolls („Drehzahlficker„) gepoltert, mal gegen Faschowichser („Schlachtfest“ u. a.) und Gesellschaft („Maskiert„). Bei manchen Songs musste ich mir schon ein paar Gedanken machen, wie er denn jetzt richtig zu interpretieren ist, denn einige Texte und Textstellen kamen am Anfang etwas kompliziert daher. Aber das spricht für die Jungs, denn die wissen und überlegen sich genau, wie sie ein Lied schreiben, um nicht in dem Sumpf der 08/ 15 Bands zu versinken. Da steckt wiedermal echte Wut und Power dahinter – absolut unglaublich!

(ÖLTSCH/ FAULZAHN, 2001)

Gawd, this five inch aluminum disc contains the blasting power of an a-bomb! Faster than what would seem physically possible, they’re super tight as well. Unbelievable. The instruments sound rickety and dirty, perhaps it’s from how the band mercilessly throttles ‘em in every single song. But that’s good, as the power of their music is often found in the rawness and urgent approach. Not one song close to a minute long. Many not even thirty seconds.

(MATT AVERAGE (REAGAN SS)/ RAZORCAKE, 2002)YACØPSÆ - ''Einstweilige Vernichtung (Re-press)'' 12'' LP (Girl-Edition)

That YACØPSÆ album is rad as hell. I like the melody they’ll infuse with it. Shit is also brutal as hell.
Something interesting I read about them (which I cannot fucking find now) mentioned that they were one of the first Grind/ Power-Violence bands to start using mute-boxes when they played. Meaning that any time they wanted to screech to a halt, everything went completely silent, rather than having the humming, squealing residual noise pouring out of the amps.
They use that quite a bit on “Tanz …”, as well. Sometimes, mid-song, everything just completely goes dead for a second or two, which is actually pretty goddamn awesome. It’s not that stupid start-stop riffing that MESHUGGAH and their ilk use, though, which is nice.

(LORD MOKRAP, 2010)

Official F.O.A.D. RECORDS reissue of YACØPSÆ’s 39 song ultrablasting full length that came out in 2001 on the highly missed SLAP A HAM RECORDS, mother label of the best Power Violence records of all times. Due to a bizarre request of the band, we had to release this as „Boy edition“ (450 copies) with baby blue vinyl, cover and inner sleeve, „Girl edition“ (450 copies) with lady pink vinyl, cover and inner sleeve – „Black edition“ (100 copies) with black vinyl, black print on black cover and black paper bag. Musically this is one of the fastest records in the history of HC, YACØPSÆ’s turbo-charged Power Violence/ Thrash is a model of precision and accuracy. Whereas most Fastcore has an impact like a clusterbomb, YACØPSÆ are more like a laser guided weapon used for surgical strikes. Everyone of the 39 songbursts on this album is like a kick in the groin – short and violent, but forged to leave a lasting impression. If you thought the evolution of Power Violence was inevitably leading towards Mathcore or Screamo, then think again, sucka, because YACØPSÆ is the zenith of the species. This album was hands down one of the greatest releases on SLAP A HAM ever. It punches you straight in the face from start to end with restless speed, hyperblasting manic fast blastbeats and impossible stop and go’s. FAST, FAST, FAST!

(F.O.A.D. RECORDS, 2011)

SANITYS DAWN + YACØPSÆ - Split CD (YACØPSÆ-Seite), 2003SANITYS DAWN/ YACØPSÆ – Split CD

Zugegeben, an dem Silberling war ich hauptsächlich wegen den Fastcorehelden YACØPSÆ interessiert, da ich von SANITYS DAWN noch nicht allzu viel gehört habe, außer dem ’94er Demotape, auf dem sie ja noch etwas eingängigen Gore-Grind fabrizierten. Überraschenderweise gings dann beim ersten Lied nicht mit Gore los – neiin – „Kurzzeit-Revoluzzer“ ist ein Fastcore-Brett! Raues gutturales Gebrüll in einem Wechselspiel mit hysterischem Geschrei. Das hört sich stellenweise so an, als ob Topsy, der Sänger, barfuß in einem Haufen Reisszwecken rumhüpft. Aber da es in den darauf folgenden Stücken ähnlich arg zur Sache geht, tippe ich doch auf einen schlicht ambitionierten Sänger. Eigentlich eine krasse Wendung von groovigem Gore-Grind zu Highspeed-Fastcore, aber keinesfalls bedauernswert, außerdem war es eine bewusste Entscheidung der Band. Bei der Gelegenheit sollte man vielleicht auch anmerken, dass vom ursprünglichen Line-up nur noch der Schlagzeuger „Chefdenker und Bandgroßvater“ Holm übrig geblieben ist. Das heisst aber nicht, dass Holm auf dem Namen sitzen blieb und dann alleine die ganze musikalische Ausrichtung umgestülpt hat. Die Band hat auch nach den vielzähligen Umbesetzungen einige Gurgelgrindplatten aufgenommen. Angeödet von Gore, Guts’n’Groove entwickelten sie sich dann jedoch nicht nur in musikalischer Hinsicht in eine andere Richtung – auf einmal gab’s von Topsy Texte mit Sinn und Belang zu hören, was den Genuss ihrer Songs noch weiter erhöht. Naja, … wie dem auch sei, SANITYS DAWN brettern hier aber nicht nur ihre eigenen Prügelmelodaien runter, sondern liefern auch zwei echt geniale Covers ab: „Backstabber“ von DYSTOPIA und den Deutschpunkgassenhauer „Karlsquell“ von SLIME. Nach diesem letzen Brecher steigt man dann auch schon gut aufgewärmt und euphorisch in den YACØPSÆ-Teil des Machwerks ein, was nach diesem relativ langsamen Coversong erstmal ein Bruch ist. Mercy? No, thanks! YACØPSÆ ballern einem hier gleich einen brachialen Instrumente-Zerstörer-Song entgegen, dass man richtig bewegungslustig wird! Es ist ja hinlänglich bekannt, dass diese Jungs wirklich kompromisslosen Fastcore der Extraklasse machen, von daher war auch nichts anderes zu erwarten, aber mit so einem Killer hab‘ ich nicht gerechnet. Diese zwölf Songs können wirklich mit ihrem, meiner Meinung nach, bis jetzt genialstem Output „Einstweilige Vernichtung“ mithalten. Zumal YACØPSÆ hier musikalisch auch nicht mehr ganz so „homogen“ erscheint als gewohnt. Ich will ihre alten Werke nicht diffamieren, aber es fällt mir persönlich recht schwer, Songs ihrer früheren Tonträger voneinander zu unterscheiden. Jetzt bekommen die Stücke einen selbstständigeren Charakter und es gibt teilweise sogar richtig „moshige“ Nummern (wie z.B. „Elend„), eine unbekannte Erfahrung bei dieser Band für mich. Dennoch: Knüppelsongs wie „Schachbrettmuster„, „Spätfilmwichser“ oder „Minus“ zaubern mir immer noch ein breiteres, glücklicheres Grinsen ins Gesicht.
Also insgesamt eine geniale Split-Scheibe mit zwei genialen Bands, die sich von Release zu Release ständig steigern. Bin ja schon auf die angekündigte LP und die Discography-Doppel-CD gespannt.

(ABGEFUCKT LIEBT DICH, 2004)

YACØPSÆ – „DISCOREGRAPHY“ 2 x CD

YACØPSÆ - ''Discoregraphy'' 2 x CD (Front)YACØPSÆ – wer/ welche kennt sie nicht? Mit ihrem Turbospeedviolencemassakercore haben sie sich bereits zu Lebzeiten selbst ein Denkmal gesetzt, und Scheiben wie die legendäre „Einstweilige Vernichtung“-LP/ CD sind schon jetzt waschechte Klassiker der Fastcore-History. Überhaupt haben die Hamburger seit ihren ersten antimusikalischen Gehversuchen, im Jahre 1990, eine ganze Menge Stoff an den Start gebracht. Der „Discoregraphy„-Doppelsilberling ist quasi so was wie Teil 1 der gesammelten YACØPSÆ-Werke, und mittlerweile dürfte von POWER-IT-UP mit „Fastcoregraphy“ auch der zweite Teil an den Start gebracht worden sein. Soweit, so gut. Kommen wir mal zum Eingemachten. Schon die Aufmachung/ Verpackung ist große Klasse: Old-school-Doppel-CD-Hülle (so ein fettes Ding hab‘ ich echt schon lange nicht mehr gesehen), ansprechende Covergestaltung und monströses Booklet mit ausführlichen und sehr informativen Linernotes, Songtexten, Pics, Flyerabbildungen und so weiter. Das gibt schon mal die volle Punktzahl! CD 1 wartet mit sage und schreibe 96 (!) Beiträgen auf. Am Start sind Rehearsal-/ Demo-/ Sampler-/ Livetracks, die Debüt-EP „Krank ist normal“, die Songs von den Splits mit ACTIVE MINDS, INNER CONFLICT und VASELINE sowie ein Interview (Brüller!) mit Pattex, der die Band in den frühen Neunzigern verließ. Jaja, die Frühphase. Das waren noch Zeiten … Besonders angetan haben es mir hier die alten Rehearsal-/ Demoaufnahmen. Irgendwie extrem kultig, das Ganze. Auch komme ich nicht drum herum zu erwähnen, dass sich (genau wie auf der 2. CD) ein paar nette Coverversionen (THE CURE, SATANIC MALFUNCTIONS, GRAUZONE, PINK FLAMINGOS …) eingeschlichen haben. CD 2 hat 52 Klatschen auf Lager: Rehearsal- und Livekram, Samplerstoff („Herzogszene“-CD, „No speed limit Vol. 2“-CD, „Onslaught“-7“ …), die Tracks von den Splits mit BIZARRE X, DEEP, ROT, TUMULT, DEEP + WEEZER und FUCK ON THE BEACH, den Beitrag zu EA80s „Vorsicht Schreie“-LP/ CD (+ Outtakes) und als Extraschmankerl noch was von BÖSER BUBEN CLUB (Info siehe Booklet). Gecovert werden u.a. GANG GREEN, CRUCIFIX, THE WANNADIES und die türkischen HC-Recken RADICAL NOISE. Der Killer schlechthin sind hier aber die Beiträge zur Split-10“ mit ROT, die zu meinen absoluten YACØPSÆ-Alltime-Faves zählen. Ganz großes Kino!

(GERSTE/ CAMPAIGN FOR MUSICAL DESTRUCTION, 2006)

YACØPSÆ + YOUR KINGDOM IS DOOMED - Split 7'' EP (YACØPSÆ-Seite)YACØPSÆ/ YOUR KINGDOM IS DOOMED – Split 7″ EP

Die Heroen des musikalischen Extremsports sind zurück! Viel hat sich bei YACØPSÆ, im Vergleich zu den vorangegangenen Releases, nicht verändert. Dargeboten wird weiterhin lupenreiner, ultraschneller Fastcore. Auf diesem Stück Vinyl ballern sie sich mit unglaublicher Geschwindigkeit durch fünf brandneue Songs! Die drei Hamburger haben ihr Handwerk nicht verlernt und so werden die fünf Songs in fünf Minuten runtergeprügelt. YACØPSÆ teilen sich diese Split mit YOUR KINGDOM IS DOOMED. Wer sie nicht kennt: es handelt sich hierbei um eine HC-Band aus İstanbul und somit um eine der sehr raren HC-Bands aus der Türkei. Musikalisch machen sie wütenden, etwas vertrackten HC, der zuweilen ein wenig an Bands wie SPAZZ & Co. erinnert.

(INSTITUT FÜR MENTALE HYGIENE, 2006)

Q: Mir ist bekannt, dass Ihr nicht sonderlich angetan seid vom ursprünglichen Hardcore aus England, und dass, obwohl es durchaus etliche Parallelen in Eurer Musik gibt. Woher bezieht Ihr denn Eure Einflüsse? Habt Ihr Vorbilder, Idole, Wichsvorlagen?

A: Es gibt einfach zu viele Bands, die ich mag, und die man mit MASSGRAV verbinden könnte. HELLNATION, KRIGSHOT, INFEST und YACØPSÆ haben alle großen Einfluss auf mich.

(JOHAN/ MASSGRAV, 2006)

The complete interview: http://www.metal.de/hardcore-grindcore/interview/massgrav/36475-massgrav/

YACØPSÆ – „TANZ, GROSNY, TANZ …“ CD

YACØPSÆ - ''Tanz, Grosny, tanz ...'' CDYACØPSÆ (Mehrzahl des Namens „Jakob“) gibt’s schon seit 1990 und dürfte wohl die bekannteste deutsche Fastcore/ Powerviolence-Formation sein. Mit „Tanz, Grosny, tanz …“ hat man nun das 3. Album bei OBSCENE PRODUCTIONS veröffentlicht und damit auch gleich das Beste. Die beiden Vorgänger „Fuck Punk Rock … This is Turbo-Speed-Violence!!!“ und „Einstweilige Vernichtung“ schafften bei mir schon eine Serotoninausschüttung. Aber „Tanz …“ bringt meine Hirnanhangsdrüse zum Platzen. Sprich, Blast und Geschrei ohne Ende, aber diesmal hat man es geschafft, den Songs noch mehr Identität einzudreschen. Das heißt, die werden mit coolen Breaks versehen und manche Zwischenteile lassen mich an NASUM’s „Human 2.0“ denken. Die Songs sind im Gegensatz zum Vorgänger „Einstweilige Vernichtung“ auch etwas länger, sprich man knackt die 1-Minuten-Grenze. Aber keine Sorge, nur teilweise. So schafft man die 25 Gewaltorgien in 27.51 min. Das Soundgewand ist umwerfend, im wahrsten Sinne des Wortes, so muss das klingen. Die Texte sind auf deutsch und befassen sich mit Sozialkritik/ Politik. Nur leider lässt sich das Ganze etwas schwer lesen, da das Booklet sehr sparsam gehalten wurde (wenig Platz/ unübersichtlich). Also, wenn wieder mal so ein Freund aufkreuzt und euch irgendwas Brutales an Mucke zeigen will, legt dieses Album auf und er rennt weinend nach Hause und sucht Trost bei seiner Mama.

(BRUVIEW, 2007)

Everything you need to know about YACØPSÆ is contained in the title of their ’98 full-length: „Fuck Punk Rock … This is Turbo-Speed-Violence!!!„. Seriously, that’s it, that’s all you need. Thanks for reading. I’ll now end this review like Tracey Ullman ends her shows; same clothes, everything. Go home. Damn, these tights are constricting. Hey, stop checking me out. Go home!
Okay, okay, need a little more? How about this: „Stop-on-a-dime grind“ (The ”But, is this grind?”-argument can commence … uh … now. Admittedly, it‘s not, it falls in more with CHARLES BRONSON, SPAZZ, etc., but it‘s a nice turn of phrase, no?). I’m not even sure, I’m the one who coined that (Voiceover: Mega pun bonus! Boom shakalaka!), but it’s the first thing that comes to mind. Even that doesn’t tell the full story though, so let me put it this way: If YACØPSÆ is a sports car on the Autobahn, similar grinders are a minivan in reverse with the air-conditioner on full blast during a California traffic jam. Dudes are fast, mmmkay? But, it’s not just that YACØPSÆ is quicker than your fingers when you’re deleting the junk mail forwarded to you by your mom (“Check out this Ca-razy Doggie!” Baleeted!), it’s that they know how to handle the turns of their tunes and their use of silence is nothing short of brilliant; splitting movements of caustic, SLAP A HAM-influenced destruction with brief pauses that slay expectations and amp up the already high adrenaline levels (Aside: Or maybe they influenced SLAP A HAM. These duders have been at it since at least ’91, which is something I didn‘t know until I started writing this). Those genius stop/ starts are YACØPSÆ’s trademark and what sets them apart, transforming them from another speedy noisecore band stuck in the LÄRM mold into something that is an experience like few others.
Except that, without the silence and without their control, I’m not sure I would dig YACØPSÆ’s discography as much as I do. Like most grind/ violence-oriented material, the chaos is breathtaking when it’s playing, but it never leaves you with much. Plus, there this: Repeated listens (and we’re talking upwards of ten, here) are the only way, you’re actually able to tell these songs apart, and then, it’s usually down to the oddball outsider elements thrown in (For instance, on their previous full length, „Einstweilige Vernichtung„, “Apokalypsae” finishes up with a demented whistling lead). But, that’s something that the band tries to rectify on „Tanz, Grosny, tanz …“ by stretching these songs out (instead of being half a minute, most are barely over a minute) and adding more slower riffs. It’s all done in an effort to try and keep your attention, especially over these exhausting twenty-eight minutes (one of the few times that the word “exhausting” has been used to describe a sub-thirty minute full-length). But, does it work?
Well, kinda. The reason that „Einstweilige Vernichtung“ never lets you down is because every time one song ends and the next kicks on, it is a surprise. The problem here is that, because the songs are longer, YACØPSÆ has you anticipating the ends, which hurts the overall flow and lessens the impact. That, and the band is content to keep doin’ what they’ve doin’ even though they’ve given themselves an extra thirty seconds here and there to play with. A step backwards then? No, more like a jump in place since the material is oh so good when it‘s cooking. For instance, the title track is pretty much exactly what you’d expect from the band at this point with the same furious blasts and the same overdriven everything; just longer. It clocks in at a brief fifty seconds, but you could cut twenty and still have the same song. That’s a bit of a problem, but it still works and the good spots are still thrilling. “Profilneurotiker” functions a little better, even though it follows the same route. This time though, YACØPSÆ justifies its length by showing off the band’s punk roots and letting it sit closer to their pre-„Einstweilige Vernichtung„-material (One last thing about that album: It was so over the top and taken to the extreme that only LAST DAYS OF HUMANITY’s goes-nowhere-because-it-already-got-there explosions can compare. I hate to gush about old shit, but damn. Find it. Buy it). Yeah, it’s still cut from the same cloth, but at least, it‘s the fine linen of the grind/ violence world. So, while it’s a bit of a bummer that these been-there cuts make up the majority of the album, it‘s nothing to shed tears over.
Some things have changed. For one, the production is better, as it is now fuller. It’s a true speaker destroyer that will rattle your house’s foundation and blow out your dog’s eardrums, if you get a little greedy with the volume knob. And then, there are the few tracks where we actually see a little growth from those hypersonic Hamburgians: „Deutschnazional” and the closer “Vogelfrei” are downright doomy for this band, with the latter clocking in at an epic 2:43. Those two, in addition to highlights “Antagonismus” and “Frost”, add a new element to the equation, a nod to the unique riffing of Mieszko Talarczyk and brings his atypical melodic sense to the utter insanity. It’s a nice touch and a nice shift away from them constantly sounding like your roommate’s running shower after you’ve flushed the toilet. But, minor variations aside, „Tanz, Grosny, tanz …“ is YACØPSÆ through and through. It’s a blur, sure, and blur you’ve already heard, if you’ve followed the band, but, it makes quite a racket when it’s kicking and speed freaks (even those speed freaks) of any variety should hunt this down. Recommended.

(METAL REVIEW, 2007)

Wenn man Sänger Stoffel in seinem Hamburger Friseurladen begegnet, würde man nie vermuten, dass er in seiner Freizeit bei YACØPSÆ singt und Gitarre spielt. 25 Songs in 20 Minuten mit coolen deutschen Texten. Dagegen klingt SLAYER wie ’ne Valium-Tablette. Keine Ahnung, wo die Jungs ihre technischen Breaks und Blastbeats so herzaubern, für Musiker unverständlich geil! Auch cool, dass man mit dem Smasher „Deutschnazional“ („… links, zwo, drei, vier, im Gleichschritt, marsch, darauf reimt sich wirklich nur noch Arsch„) endlich reinen Tisch macht. Die autonomen Internet-Schreibtischtäter wissen, wovon ich rede.

(MOLOKO PLUS, 2007)

Well, this was really hard to digest to be perfectly honest, a german band as chaotic as this one doesn’t appear everyday at your doorstep, though I’m not quite sure if I would like that to happen anyway. The strength of this band comes in a very noisy shape and that simple fact is the standard of the entire album. Actually … that fact will also mean headaches and maybe heart attacks in some people.
Others however will rejoice and dance around this CD. There’s people out there eating CRIPPLE BASTARDS for breakfast on a regular basis, they have already a strong ear almost made of wood (and almost deaf), so they’ll like the chaos and madness in this disc. Beware as I’m not saying YACØPSÆ has the outstanding quality of the aforementioned band with their amazing breakdowns and mid-paced bits here and there, on the contrary, the german ensemble sounds incredibly raw and without a virtual structure (unless some people see their randomness as musical structure).
The last time I heard an album without any particular line was when BONES BRIGADE sent me LAST DAYS OF HUMANITY’s „Putrefaction in progress„. That doesn’t even really count as the band was totally pissed off at that moment, because they were breaking up and then decided to make it their last record, the most insane and chaotic one of their career. So that one, at least, had a concept, this is YACØPSÆ’s debut, if I’m not mistaken, so go figure how their last album is going to be.
I really do miss catchy riffs and some pauses, and please, don’t get me wrong, I’m constantly looking for the most extreme and the most hostile band on earth. It isn’t even that YACØPSÆ went further or anything, it’s just that the concept gets worn-off, and in time you’ll end up skipping through tracks just to find that tiny little riff that hooked you up because of its slower motion. Thus, it makes „Tanz, Grosny, tanz …“ an album for true collectors of the genre, the ones that don’t even care if they play the album or not, they only want their shelves to look astonishing and really freaking big.
Yes, there are some good moments and a couple of different paces inside this record. It is the 5% of the whole piece though, the 95% is just like I already explained. So I guess, when I’m in the chaotic mood, I’ll choose to play the latest SPLITTER or PIG DESTROYER or LAST DAYS OF HUMANITY, but this doesn’t mean I won’t be playing this album ever again. So if you can bare ten minutes of chaos for ten seconds of freedom, then go for it.

(METAL STORM, 2007)

YACØPSÆ - ''Tanz, Grosny, tanz ...''-Shirtmotiv 02Für ungefähr 99,74 % der Menschheit ist „Tanz, Grozny, tanz …“ von YACØPSÆ unerträglicher Lärm von fehlgeleiteten jungen Männern, für den verbleibenden Rest ist es die schnellste, ehrlichste, wütendste und beste Grind-Platte des Jahres. Keine Kompromisse. Fertig.

(OLLIE FRÖHLICH/ OX-FANZINE, 2007)

Vergleichbar mit einer Herde Zebras, die vor einer Gruppe Löwen flieht, ist die aktuelle Scheibe von YACØPSÆ. Außen wie innen herrscht scheinbar Chaos und ein heilloses Durcheinander. Keiner behält den Durchblick, nichts wirkt geordnet. Und dennoch hat jeder seinen Platz, auch wenn sich einem die Ordnung nicht auf den ersten Blick erschließt. Nur eins unterscheidet „Tanz, Grosny, tanz …“ von dem beschriebenen Szenario: das Anschleichen der Löwen entfällt.
Denn die Band brettert sofort und ohne Vorwarnung los. Bamm! Bamm! Schon ist das erste Lied vorbei und Deine Haare (sofern vorhanden) stehen gegen den Strich nach hinten. Vom Label wird die Musik passenderweise als „Stop-and-go hyperblast“ beschrieben, was diese Mixtur aus Hardcore und Grindcore wirklich sehr treffend charakterisiert. Mit einer brachialen Wut im Bauch und unbeschreiblicher Geschwindigkeit gehen die Deutschen hier zu Werke. Dass sie sich damit keinen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde unter „originellste Band der Welt“ sichern, ist ihnen und sollte Euch auch klar sein. Aber schnell und tight sind sie, und diese Stärken spielen sie live besonders gerne aus. Das weiß jeder, der diese Vandalen schon einmal leibhaftig erleben durfte.
Mit dieser CD kann man echt Schaden anrichten, sie sollte nur in verantwortungsvolle Hände abgegeben werden und Ihr solltet euch im Klaren darüber sein, ob das Vorhandensein von Melodien und eingängigen Songstrukturen für euch ein Kaufkriterium sind oder nicht. Manchmal muss es eben wehtun.

(BLOODCHAMBER, 2008)

YACOPSAE (actually typed as YACØPSÆ, but for ease of typing I will be referring to them as YACOPSAE throughout this review) are a band from Germany. They formed in 1990 and decided that it would be cool to be a super-fast, super-aggressive, super-loud hardcore band. They released a shit-load of splits with bands like INNER CONFLICT, and although they began as just a guitarist/ vocalist and drummer twosome, bassist Frank joined in 1996 and the line-up has stayed the same since.
After releasing a few EP’s, then their first LP “Fuck Punk Rock … This is Turbo-Speed-Violence!!!” in 1998, things began to get serious. There were more tours (and more splits) and then in 2001, YACOPSAE released “Einstweilige Vernichtung”. As powerviolence goes, it’s pretty sweet but got nothing on this album, “Tanz, Grosny, tanz …”, which was released in 2007. YACOPSAE actually got pretty famous as a result of their numerous covers of pop, punk and metal songs, with their covers of THE CURE’s „Boys don’t cry“ and DEEP PURPLE’s „Smoke on the water“ being particularly amusing.
However, there aren’t any covers on this album. Instead, what you get is some awesome riffs and drumming that will satisfy any fan of powerviolence and/ or grindcore. It’s difficult to describe an album when it is more in-your-face than your fucking eyeballs. I don’t know if that was a very good metaphor, but it’s accurate in my mind, so I’ll probably just leave it in. There are a few tracks where things get chilled out a bit, like on „Drama“ but don’t worry, before the song even ends, we’re back to the blisteringly fast blastbeats, etc.
Perhaps the best (and most famous) track on the album is „Frost„. Beginning with a simple riff and then manically jumping into some inspired, simplistic riffing around the 30-second mark, it is definitely the song that will stick in your head for longest. But make sure, you’re playing it nice and loud; like most powerviolence, you can’t be half-hearted in listening to it. There are 25 tracks in all and most of them are minute-long whirls of fury and controlled aggression. By the time, you reach the final track „Vogelfrei„, you feel pumped as fuck. So what do YACOPSAE do? Oh, they slow things down just a little bit before winding it all down.
So what can I say? The vocals are excellent throughout, as is the drumming, as are the riffs and as is the bass-playing. I don’t really see what there is to dislike, if you in any way are a fan of powerviolence or grindcore, just make sure you get this as soon as fucking possible. Peace.

(SPUTNIK MUSIC, 2012)

YACØPSÆ – „TANZ, GROSNY, TANZ …“ 12″ LPYACØPSÆ - ''Tanz, Grosny, tanz ...'' 12'' LP (Special edit., Vorne)

I really love it if someone is true to himself and that’s also what could be said about the long-lasting YACØPSÆ. YACØPSÆ are a band that is true to itself. musical wise, band wise, also as individuals – and that is a fact that is missing at so many bands: YACØPSÆ are individuals! Yes – YACØPSÆ are true! and no – there is no band like YACØPSÆ! I’m not really sure about what to call the music style of YACØPSÆ – some might call it Powerviolence/ Fastcore – I prefer to call it Hardcorepunk. At least YACØPSÆ offer me what I did expect from a Hardcorepunk band: fast music, brutal sound, political awareness without being strikingly. Well, musicalwise they might be a little faster than your ordinary Hardcorepunk band ;-) … And now that I have your attention I have to admit in order to guard against misunderstandings: the absolute trueness of the musical work of YACØPSÆ don’t mean that they remain in continuance of a position without a progress. YACØPSÆ constantly developed their musical abilities, always explore the boundaries of fast music. YACØPSÆ are not only one of the fastest bands that have their roots within the Hardcorepunk community – no, YACØPSÆ are also one of the few bands that managed to be fast as hell and also create rememberable songs! Yes, they are even able to create catchy melodies while breaking through the sonic barrier … And no, this is not weak, this is one of the most brutal things you can try within the compaign for musical destruction. ;-) You might have noticed my affinity to release records of bands that mean a lot to me. Well – sure this is what d.i.y. is all about, but d.i.y. in my opinion is also about friendship and that is what I truly (oh – we are back to the leitmotiv of trueness!) feel about those guys in YACØPSÆ! I got in touch with Stoffel for the first time in 1991, asking for tapetrading/ buying the first rehearsal tapes and the split demo with NOISESLAUGHTER that YACØPSÆ made back than … I think, also still own a tape of VOMITING CHANCELLOR’S BELLY, that – if I can remember exactly – also features Stoffel on guitar and vocals – I got search for this in my catacomb someday, to check if I’m right … I also did a interview with Stoffel for my fanzine SUPERFLUOUS and was constantly – sometimes more, sometimes less – in touch with him over all the years … if I can remember accurately, we also talked back than about releasing a split ep on USELESS RECORDS back in ‘93/ ‘94 – don’t know why this never happens. It might be my fault … Another fact of the connection between YACØPSÆ and myself is, that I played the first concert of my former band BLINDSPOT with them back in 1995 and this night will keep in my mind for different reasons – but this is a story I might will tell in my autobiography, haha … During the years we – BLINDSPOT – respectively BLINDSPOT A.D. played a couple of shows with YACØPSÆ. In 2003 Sille/ VULGAR RECORDS used his good connections to the DDR-Punks once again and thanks to him BLINDSPOT A.D. was supposed to play a show together with YACØPSÆ and DAS OATH in Bischofswerda (DDR) November of 2003, but BLINDSPOT A.D. already throwed the towel a month before … Since I thought this would be a great chance to meet YACØPSÆ once again. Sille/ VULGAR RECORDS and I decided to drove this 800 kilometer distance (one way!) to have once again a rememberable night with our favorite hamburg citiziens … One thing I can rember of that night is that we talked to Stoffel, Emu and Frank about releasing the next full-length record of YACØPSÆ … they were not sure about when this record should be released, also they did not know at this moment which label is going to release the CD version – but one thing that we all were sure about was: VULGAR vs. USELESS will unleash the vinyl! For different reasons the CD version saw a sooner release date, let’s call it way earlier … But the vinyl truly (again – leitmotiv!) was worth waiting for … The recordings sounded so great on vinyl, the artwork of Gunnar/ BLUTBAGGER ART looks fantastic on the bigger size than on the CD booklet and at least the first press comes in cool looking vinyl-colorways. YACØPSÆ offer on this record everything I love them for … The ultrafast drumming, the typical HN2 guitar sound, the screamed out vocals – everything fits … Also they manage to throw in some unusual slower songs/ parts without losing any intensity – exactly the opposite happens – after the slower parts it seems even more brutal when the three come up with another blastbeat-part! Also the german vocals sound so great to the music – I wish I could imagine what it sounds like, if someone can’t understand german … Don’t know if we – VULGAR and USELESS – will  do a repress of this sometimes, but speaking about the first press I have to point out that the record comes along with a great packaging – beside the regular cover it has a innersleeve that is as thick as a cover – you might know it by the term discobag. Also the vinyl looks great. We did a regular press of 500 copies in grey marbled vinyl + another 200 in transparent „amber“-colored vinyl – I really love this colorway – it looks unique! The 200 „amber“-vinyl records are also handnumbered on the cover! As some kind of a excause for the long time the YACØPSÆ-dudes have to wait for the record. We also did a special “band and friends”-edition: 50 records out of the 200 „amber“-vinyls are housed in a silkscreened/ handcrafted fleece bag … The 50 fleece bags were split up between the three involved parties: YACØPSÆ – 30 copies/ VULGAR and USELESS – 15 copies each. Thanx to Matze/ OUR WORLD RECORDS for the screenprint job and my nerves for for standing the pain a.k.a. the Nähmaschine. Beside the “Einstweilige Vernichtung” LP, this is my favorite YACØPSÆ release until now and hopefully I got the chance to work on a release with YACØPSÆ again … Well, if you ever got the chance to catch them on the road you should not miss the chance to see their impressive live-performance! You might think the exactly stop and go parts are based on the fact of digital editing in the studio, but go and eyewitness for yourself – YACØPSÆ are one of the tightest bands you can imagine!!!

(PÄT TRIEB/ BLINDSPOT A.D./ SCHMAND/ USELESS RECORDS, 2009)

V/A „A FUCKING TRIBUTE TO SLAP A HAM“ 12″ LP

VARIOUS ARTISTS - ''A fucking tribute to Slap A Ham'' 12'' LP (Vorne)Hier die ultimative Granate für alle Power Violence-Fans! Eine Tribute-LP an SLAP A HAM RECORDS aus den USA, das von 1990 an bis Anfang dieses Jahrtausends eine Unmenge von guten Power Violence-Platten veröffentlicht hat. Wobei der Betreiber von SLAP A HAM, Chris Dodge, einer der bekanntesten Hardcore-Szene-Aktivisten in den USA ist. Auf SLAP A HAM wurden Platten von INFEST, MELVINS, SPAZZ, EYEHATEGOD, RUPTURE, CAPITALIST CASUALTIES, STIKKY, NEANDERTHAL, NO USE FOR A NAME, PHOBIA, HELLNATION, YACØPSÆ, MAN IN THE BASTARD, usw. veröffentlicht, die gerade in der Power Violence- und Crustcore-Szene sehr bekannt sind. Chris von FUCKING KILL RECORDS aus Villingen-Schwenningen in Süddeutschland, der u. a. auch in der Band CORROSIVE spielt, hat sich mit diesem Tribute-Sampler sehr viel Mühe gegeben. Auf der einen Seite hat er 18 Bands aus der aktuellen Power Violence-Szene angefixt, bei diesem Sampler mitzumachen, wobei alle Bands aus der europäischen Szene nahmhaft sind, wie YACØPSÆ, CYNESS, CIVIL VICTIM, SANITYS DAWN, KSM40, NERVOUS BREAKDOWN, CROWSKIN, usw. Ich möchte aber auch noch die Gelegenheit nutzen, um zu erwähnen, dass dieser Tribute-Sampler ein Split-Release mit SENGAJA RECORDS ist – hätte ich fast vergessen. Der Tribute wird von einem 28 A4-seitigem Booklet begleitet, wo es selbstverständlich eine Reihe von Interviewpassagen mit Chris Dodge von SLAP A HAM  RECORDS nachzulesen gibt, dazu aber auch noch eine Menge Infos zu allen beteiligten Bands. Musikalisch bekommt man genau DAS, was als Untertitel auf dem Cover steht: „WE LOVE THAT FUCKING POWER VIOLENCE STUFF!!!“. Auf dem Backcover steht noch, dass diese LP eine Auflage von 450 Stück hat. Dazu habe ich eine schicke weiße LP mit roten Farbsprenkeln. Hier merkt man, dass sich jemand sehr viel Mühe mit diesem Sampler gegeben hat. Außergewöhnlich gut gemacht!

(HELGE/ PLASTIC BOMB, 2010)

Waaaaaaahhhhh! Und der Chris (FUCKING KILL RECORDS) wird nicht müde; wieder zaubert der Guteste eine Veröffentlichung (in Zusammenarbeit mit SENGAJA RECORDS) aus dem Hut, die beweist, dass der Mann schon länger dabei ist und Geschichtsbewusstsein hat.
Nicht weniger als 18 Bands zollen auf diesem Sampler dem richtungsweisenden SLAP A HAM-Label Tribut und rattern 48 Songs runter. Das Ganze ist dermaßen liebevoll aufgemacht, dass ich mich kaum eingekriegt habe: farbiges Vinyl, handnummeriert, dazu ein sehr fettes Booklet mit Chris Dodge-Interview, einer SLAP A HAM-Diskographie, und jede Band bekommt eine eigene Seite. Musikalisch gibt es natürlich traditionellen Power Violence und Artverwandtes; neben Eigenkompositionen wird auch mal gecovert, YACØPSÆ nehmen sich NAPALM DEATH’s „Scum“ an, CROWSKIN spielen CROSSED OUT nach und Kölns KSM40 gar KNOCHENFABRIK. Das klingt jetzt alles vielleicht zusammengewürfelt, aber das ist wie auf den legendären SLAP A HAM-Samplern dennoch in sich komplett stimmig! Es rauscht wie ein ICE an einem vorbei, trotzdem hat jede Band auch einen eigenen Charakter und ist trotz Dauergekloppe identifizierbar, was ja auch den Reiz ausmacht. Kurz und schmerzlos: Bllleeeeaaauuurrrrgghhh!
Supergeile Platte, so muss ein Tribut aussehen, an eines der wichtigsten Labels der 90er. Mit Spannung die kommenden Releases erwartend.

(MATZE/ TRUST, 2010)

V/A – “A TRIBUTE TO JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE“ 2 x 12“ LP + 2 x CD

VARIOUS ARTISTS - ''A tribute ...'' 2 x CDSchon Mitte des Jahres waren Bands und Künstler aus aller Welt dazu aufgerufen worden, der in mancher Augen überflüssigsten Band aller Zeiten mittels Coverversionen Tribut zu zollen. Groß war die Aufregung, als herauskam, dass es sich eben nicht um ein Tribut-Album für die Blödelbarden von CALIBAN handelte, sondern um eines für JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE! Trotz dieses plötzlich doch immensen Erfolgsdrucks schaffen es fast alle ihre Teilnahme angekündigt habenden Bands, etwas aufzunehmen. Zweien ist es jedoch einfach unmöglich, den technisch perfiden und höchst humanistischen Grindcore der JAKA zu covern; so steuern YACØPSÆ und THE KANDIDATE einfach eigene Stücke bei, in der Hoffnung, die JAKA würden das nicht merken. Da alle anderen Teilnehmer die von ihnen gewählten Coverversionen sehr frei interpretieren und die JAKA sich aufgrund der Fülle ihres Lebenswerks und der gleichzeitigen Limitiertheit ihres Livesets an viele Stücke sowieso nicht mehr erinnern können, kommt es aber genau anders herum: die JAKA halten einzig und allein die Songs von YACØPSÆ und THE KANDIDATE für gelungene Coverversionen.
Im Dezember wird dann aber dennoch (fast) das komplette eingeschickte Material veröffentlicht – in Form einer Doppel-CD (160 Minuten) und kurz darauf einer Doppel-LP (90 Minuten).

(UNUNDEUX, 2011)

„Bands drehen Band durch Fleischwolf!“ Das muss man wohl einen Erfolg nennen: JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE rufen angesichts ihrer Auflösung dazu auf, ihre Songs nach Belieben zu verhackstücken und zu verunstalten. Heraus kommt „A tribute to Japanische Kampfhörspiele“ – 76 Stücke, verteilt auf zwei rotzevolle CDs.
Und wer jetzt glaubt, dass ich hier jede einzelne Version eines JAKA-Songs kommentiere, der ist verdammt noch mal schief gewickelt. Schon allein, weil die stilistische Bandbreite auf den beiden Scheiben wirklich enorm ist. Klar, etliche Bands (u.a. BASTARD PEELS, UNCHALLENGED HATE, THE ANAL TREATMENT XXX-PERIENCE, WARFIELD WITHIN, JACK SLATER, etc.) haben selbst Wurzeln im Grindcore- oder Death Metalbereich und gehen entsprechend mit dem Ausgangsmaterial um. Aber selbst da klingt, und das dürfte genau im Interesse der Auftraggeber gewesen sein, kein Song wie der andere und schon gar keiner wie das Original. Ansonsten wurde von allen Beteiligen mit viel Spaß und Einfallsreichtum an der Musik herumgeschraubt; sie wurde zerhackt, anders wieder zusammengesetzt. Texte wurden umgedichtet, ins Portugiesische und Griechische übersetzt, mit falschem holländischem Akzent intoniert. Neue Musik wurde zu alten Texten fabriziert, neue Musik und neue Texte wurden fabriziert (YACØPSÆ und THE KANDIDATE) und alles dazwischen, was man sich so denken kann. Wo soll man da ansetzen? Bei den völlig aus dem Rahmen fallenden Interpretationen von „Abflussbestattung“ durch J. SCHIEL an der Kirchenorgel oder durch LAYERS im PETER LICHT-Wohlfühl-Elektropop-Gewand? Bei LOWER THAN ZEROs funkiger Version von „Der Westen ist geschockt„? Oder bei SLOBODAN KAJKUTs ebenso einfachem wie treffendem Einfall zu „Auto“? Beim zappeligen Nintendo-Techno von STERN FUCKING ZEIT oder dem herrlich pöbeligen Rap/ Crossover von HOOL TRIPLESEVEN? Bei Bandnamen wie GRÖHL KARAOKE, KANNIBAL KRACH oder EULENKRAMPF, jeder davon Alptraum aller Deutschlehrer und doch pures Gold? Am Besten bei nichts davon, denn sonst wird die Rezension zu „A tribute to Japanische Kampfhörspiele“ zu dem Fass ohne Boden, welches das Doppelalbum ohnehin schon ist. Wenn es normalerweise heißt, dieses oder jenes sei etwas für jeden Geschmack, dann enthält „A tribute to Japanische Kampfhörspiele“ auf jeden Fall etwas gegen noch den tolerantesten Geschmack. Und auch die Essenz von JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE, die den Irrsinn der Welt wie kaum eine andere Band auf den Punkt gebracht und damit offenbar bei den unterschiedlichsten Leuten diverse Saiten zum Klingen gebracht haben. Schließen wir also mit den warmen Worten aus THE KANDIDATEs „JaKa vs. deine Mutter“: „JAKA sind die schwulste Band auf der ganzen weiten Welt, der Rote ist dick, der Drummer ist schwul, der Basser ist ein besoffenes Schwein, der eine Gitarrist trinkt Pisse, der andere stinkt nach Fisch und der Grunzer trägt Polohemden von Lacoste

(METAL NEWS, 2011)

Q: Das Jahr 2011 endet in drei Monaten, deshalb würde ich gerne noch von dir wissen, was bisher deine musikalischen Höhepunkte waren und ob es eigentlich deutsche Bands gibt, die du dir gerne und häufig reinziehst.

A: Als BRUTAL TRUTH das Obscene Extreme Festival im Juli in Tschechien gespielt haben, war es toll, Bands wie INHUMATE, ROTTEN SOUND, LOCK UP oder eben LAST DAYS OF HUMANITY zu erleben. Ich kann derzeit aber nichts zu einem besten Album des Jahres sagen; und wenn es um deutsche Bands geht, dann höre ich hauptsächlich den alten berüchtigten Thrash-Kram wie SODOM oder KREATOR. Dazu DESASTER und auch ACCEPT, bevor sie irgendwie lahm wurden. Entschuldige, aber ich höre keine „aktuellen“ deutschen Bands, vielleicht noch YACØPSÆ.

(DANNY LILKER/ BRUTAL TRUTH, 2011)

The complete interview: http://www.metal.de/component/articles/article/47725

AMEN 81/ YACØPSÆ – Split 7″ EP

YACØPSÆ + AMEN 81 - Split 7'' EP (YACØPSÆ-Seite) 02Zwei Bands aus Deutschland, zwei Coverversionen, zweimal 80er Jahre, zweimal PUNK. Nicht wirklich originelle, aber wunderbar umgesetzte Idee von zwei Bands, die sich bereits seit langer Zeit größter Beliebtheit erfreuen. AMEN 81 durften bei mir als Erste ran und ich gebe zu: seit ihrer 10“ fand ich so gut wie alles, was ich danach hörte, ziemlich uninteressant. Klarer Fall also vom Underdog, der als Kanonenfutter ins Rennen geschickt wird – doch die Coverversion von FEHLFARBENs „Erdnussland“ sitzt! Hat in meinen Ohren ziemlich was von A&P, aber überrascht bei der Melange aus NDW/ Postpunk-Original und Punk-Coverband auch nicht wirklich. Top Song! YACØPSÆ auf der anderen Seite haben das Covern ja drauf, siehe auch ihre vor einigen Jahren veröffentliche Poppunk-Cover-Scheibe. Ihre Version von RAZZIAs „Helden von Nordvietnam“ ist in etwa so wie die Covergestaltung: nicht wirklich überraschend, aber vollkommen effektiv. Insgesamt eine tolle Scheibe für Fans der beiden Bands – oder auch der Originale!

(HERDER/ PLASTIC BOMB, 2012)

YACØPSÆ + AMEN 81 - Split 7'' EP (YACØPSÆ-Seite, Konzert-Version)Neue Split 7er von YACØPSÆ und AMEN 81 – beide Bands sind schon lange dabei und covern hier – jeweils sehr gelungen – zwei Klassiker des deutschen Punk bzw NDW. YACØPSÆ knöpfen sich RAZZIA vor und AMEN 81 vergreifen sich an einem FEHLFARBEN-Song. Sehr eigenwillig, da beide Bands ihren komplett eigenen Sound haben und von daher empfehlenswert!

(PUNKDISTRO, 2012)

Die beiden Urknaller der deutschen Hardcore-Szene vereint auf einer 7“. Beide covern je einen Song ihrer Heldenbands, bei AMEN 81 wird „Apokalypse“ von den FEHLFARBEN zum Hardcore-Track, YACØPSÆ machen aus „Helden von Nordvietnam“ von RAZZIA einen Grindcoresong. AMEN 81 mit dem Sound der “Hitpit“-LP und der NEIN NEIN NEIN-Split, also deutschsprachiger Hardcore mit ordentlicher Punkrock-Kante, bei YACØPSÆ gibt‘s rasend schnelles Grindcore-Geballer auf der Überholspur. Kommt mit schöner Aufmachung und 4c-Cover, wundervoll!

(Kleiner Tipp von YACØPSÆ: Vielleicht die Platte erst anhören, bevor das Review geschrieben wird)

(TWISTED CHORDS, 2012)

Hi, Stoffel! Besten Dank erstmal für die Single. Geht gut ab und is‘ ’ne coole Coverversion. Findet also einen würdigen Platz in meiner Sammlung.

(Peter Siegler/ RAZZIA, 2013)

V/A „THE ROT BOX“ 3 x 7″ EP

VARIOUS ARTISTS - ''The rot box'' 3 x 7'' EP-Box (Cover) 01Gestern auch ganz spät noch angehört und total geil gefunden. Dass die Aufmachung schön ist, ist durch die Bilder hier ja schon klar geworden. Dass die Musik selbst super ist, ist da fast ein wenig untergegangen. Alle Bands sind gut, kein Ausfall dabei. Aber, meine Fresse, wie gut die YACØPSÆ-Seite ist! Gelungene Überraschung mal nicht das gewohnte Stop-&-Go-Gewitter zu haben.

(Flo/ CROWSKIN, 2013)

First off, I’m so happy TTP got to share the split 7″ with YACØPSÆ. Brilliant. I’m so glad you guys are still around. And still as crazed, fast, mean, sick, and blistering as ever! Much respect!

(Chris Dodge/ TO THE POINT, DESPISE YOU, LACK OF INTEREST, SPAZZ, NO USE FOR A NAME, SLAP A HAM RECORDS, etc., etc., 2013)

YACØPSÆ on Bandcamp

Hey, Stoffel – I checked out your stuff on Bandcamp – great! Very fast! Very aggressive! And tight! Excellent!

(Rick Valentin/ POSTER CHILDREN, 2013)

Advertisements